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Roter.Teufel

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„Real hätte sich nicht beschweren können“:
Diskussionen um möglichen Bayern-Elfer kurz vor Schluss


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Sind die „Königlichen“ da noch einmal glücklich davongekommen? Das Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und Bayern München (1:2) am Dienstagabend sorgt weiterhin für viel Gesprächsstoff. Besonders eine Aufreger-Szene spaltet die Meinungen – hätten die Bayern kurz vor Schluss noch einen Elfmeter bekommen müssen?

Es lief bereits die vierte und damit letzte Minute der Nachspielzeit, als Harry Kane einen hohen Ball von Joshua Kimmich per Kopf zu Michael Olise weiterleitete. Der Franzose stürmte in den Strafraum Reals, wo er den Pass von Kane per Brust kontrollieren wollte.

Daran wurde er jedoch von Real-Verteidiger Álvaro Carreras gehindert, der Olise von hinten umzustoßen schien. Das Resultat: Der Bayern-Angreifer ging zu Boden, Real konnte klären. Olise hätte ansonsten frei auf das Tor von Keeper Andrij Lunin (27) zulaufen können.

Trotz großer Proteste des Franzosen und seiner Münchner Mitspieler zeigte der englische Schiedsrichter Michael Oliver (41) sofort an, dass es keinen Elfmeter geben würde. Kurz darauf war die Partie dann zu Ende – ohne einen VAR-Check. Die richtige Entscheidung?

TV-Experte Kramer: „Ich hätte es gepfiffen“

Weltmeister Christoph Kramer (35) sagt ganz klar: Nein! „Der Stürmer, also Olise in dem Fall, lässt sich ja nicht fallen. Er kommt am Fünfereck frei zum Schuss. Das ist eigentlich fast ein klares Tor. Und da machst du alles, um stehen zu bleiben. Aber er fällt“, erklärte der Ex-Gladbacher während der Übertragung bei „Prime Video“. Und weiter: „Ich hätte es gepfiffen. Aber in so einem Spiel verstehe ich auch den Schiedsrichter, der das dann nicht pfeift.“

Der frühere Schiedsrichter Lutz Wagner (62) schätzte die Situation als Experte bei „Prime Video“ etwas neutraler ein: „Michael Oliver hat dieses Spiel sehr großzügig, sehr gut gepfiffen. Auch im Oberkörperbereich bei einigen anderen Aktionen hat er einiges durchgehen lassen bzw. laufen lassen in der Preisklasse.“ Aber er betonte auch: „Es ist in der Tat so: Über einen Strafstoß hätte sich Real Madrid nicht beschweren können. Als Einzelszene kann sie durchaus kontrovers diskutiert werden.“

In der Partie gab es zudem auch Szenen, die zugunsten von Real hätten entschieden werden können. So beschwerte sich der Madrider Coach Álvaro Arbeloa nach Abpfiff explizit über zwei Situationen: Eine für ihn unbegründete Gelbe Karte gegen Reals Aurélien Tchouaméni (fehlt im Rückspiel gelbgesperrt) und einen vermeintlichen Platzverweis gegen Bayerns Jonathan Tah, bei dem Oliver es bei einer Verwarnung beließ. Zudem gab es zwei Strafraum-Kontakte von Dayot Upamecano gegen Vinicius Jr., bei denen die Pfeife des Unparteiischen ebenfalls still blieb.

Unterm Strich lässt sich also eine klare Linie des Schiedsrichters erkennen, wofür der Unparteiische von seinem Ex-Kollegen Wagner Lob erntet.

Sport Bild
 
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