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Roter.Teufel

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Riesen-Razzia:
Mann ließ 140 Mio. Dollar mit Kryptomixer verschwinden


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Stuttgart (Baden-Württemberg) – Ein 29-Jähriger aus dem Raum Stuttgart soll jahrelang als digitaler Geldwäscher gearbeitet haben. Sein Werkzeug: Sogenannte Kryptomixer, die Geldflüsse verschleiern. Allein bei der Kryptowährung Ethereum bewegte er rund 140 Millionen US-Dollar (rund 129 Millionen Euro). Jetzt schlug die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg zu.

In den vergangenen Tagen durchsuchten Fahnder mehrere Wohnungen und Geschäftsräume in Stuttgart und Frankfurt am Main. Gegen den Mann und einen zweiten 29-Jährigen läuft ein Verfahren wegen Geldwäsche, Verstoß gegen das Kreditwesengesetz und möglicherweise Steuerhinterziehung.

So funktionierte das illegale Geschäft

Der Hauptverdächtige betrieb zwischen 2017 und 2022 zwei Kryptomixer – für Bitcoin und Ethereum. Die Dienste verschleiern die Spur zwischen Sender und Empfänger. Pro Transaktion kassierte der Mann eine Provision – so erzielte er illegale Gewinne.

Das Transaktionsvolumen ist gigantisch. Allein bei Ethereum belief es sich auf etwa 140 Millionen Dollar. Woher die verschleierten Gelder stammten, ist noch unklar. Ebenso schweigen die Behörden zur Frage, wie sie dem Duo auf die Spur kamen.

Massive Beschlagnahmungen bei Razzien

Die Taskforce stellte zahlreiche Computer, Speichermedien, Geschäftsunterlagen und Kryptowährungs-Wallets (digitale Geldbörsen) sicher. Auch weitere Vermögenswerte wurden beschlagnahmt.

Der zweite 29-Jährige half dem Hauptverdächtigen gegen Bezahlung technisch und organisatorisch. Beide Männer befinden sich derzeit auf freiem Fuß. Ein Teil der Provisionen wurde dem Finanzamt nicht angegeben – deshalb wird auch der Vorwurf der Steuerhinterziehung geprüft.
Die Taskforce hat schon 130 Verfahren geführt

Die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW) ist eine ressortübergreifende Ermittlungseinheit. Aktuell arbeiten dort 30 Personen: sechs von der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, 13 vom Landeskriminalamt und elf von der Steuerfahndung Stuttgart. Langfristig soll die Einheit auf 44 Beschäftigte aufgestockt werden. Seit Anfang Juli 2025 führte sie etwa 130 Ermittlungsverfahren – hinzu kommen mehrere laufende Geldwäscheverfahren von herausgehobener Bedeutung.

Bild Zeitung
 
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